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Das Backen des Dresdner Riesenstollens für das 16. Dresdner Stollenfest am 5. Dezember (Beginn 10.30 Uhr auf dem Schlossplatz) läuft auf Hochtouren.
In fast 140 Bäckereien und Konditoreien des Schutzverbandes „Dresdner Stollen“ e.V. glühen Tag und Nacht die Öfen, um die rund 200 benötigten Stollenplatten mit einem Gewicht von jeweils 8 Kilogramm bis zum 29.11.
fertigzustellen. Genau dann wird der diesjährige Riesenstollen in der Sachsengarage an der Winterbergstraße zusammengebaut. Bis dahin werden gewaltige Mengen an Mehl, Zucker, Sultaninen, Milch, Butter, Zitronat und Gewürzen zu Teig geknetet, in Stollenplatten-Form gebracht und auf großen Blechen gebacken, um den Dresdnern und ihren Gästen zum Fest einen leckeren Riesenstriezel zu bescheren. Direkt auf dem Riesenstollen-Fuhrwerk, das beim traditionellen Festumzug zum Einsatz kommt, werden die einzelnen Platten dann zu einem rund 3,15 Meter langen, 1,58 Meter breiten und etwa 70 Zentimeter hohen Backwerk zusammengesetzt. Damit entspricht der Riesen-Striezel bis ins Detail einer proportionalen Vergrößerung des typischen Dresdner Vierpfund-Stollens. Ganz besonders lange brennen die Lichter natürlich in der Bäckerei Grundmann, der„Heimatbäckerei“ des 15. Dresdner Stollenmädchens Christine Herrmann und des 7. Dresdner Stollenmädchen Maria Grundmann.Die Bäckerei Grundmann gehört zu den renommiertesten Bäckereibetrieben der Stadt. Der 1907 gegründete Familienbetrieb beschäftigt heute 60 Mitarbeiter, die zur Stollensaison täglich etwa 300 Striezel backen. ( Fotos unten: Sven Splett gemeinsam mit Christine Herrmann knetet den Stollenteig mit 45 kg Rosinen.) ©
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