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Hauptstreitpunkt ist das Märchenschloss, das im neuen Konzept nicht mehr vorgesehen ist. „Es ist technisch veraltet und mit einer Bühnenhöhe von 1,50 Metern viel zu hoch für die Kinder“, begründet Holger Zastrow die Veränderung. Die Kinder könnten nur auf den Schultern ihrer Väter das Programm gut verfolgen. Zudem erfordere das Märchenschloss über tausend Quadratmeter Platz. Die neue Bühne komme mit 210 Quadratmetern aus und bietet dennoch den geeigneten Rahmen auch für das bisherige Bühnenprogramm. Anders als bisher garantiere sie eine Top-Akustik und Lichttechnik. „Vielleicht haben wir dann auf dem Markt auch zusätzlich das eine oder andere Klassikangebot“, sagt Zastrow. Diese Argumente mag André Schollbach von den Linken nicht akzeptieren. „Das Märchenschloss gehört zum Striezelmarkt wie der Pflaumentoffel. Es abzuschaffen, hieße, dem Striezelmarkt etwas von seiner Originalität zu nehmen“, sagt er und erhielt Unterstützung von der CDU-Fraktion. So wurde auf Antrag von Schollbach gestern das neue Striezelmarkt- Konzept im Wirtschaftsausschuss nur beraten und nicht beschlossen.
Die Folgen: Bis Dezember ist der Plan kaum zu schaffen
„Ich sehe durch den Zeitverzug riesengroße Probleme. Wir müssen die Aufträge zum Bau der neuen Häuser und Bühne auslösen, wenn wir den Markt noch in diesem Jahr verändern wollen“, sagt Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP). Ursprünglich sollte das Konzept schon zu Jahresbeginn beschlossen werden. Aber die Agentur hatte den Auftrag erst im November erhalten, weil sich der Stadtrat zuvor über die Vergabe gestritten hatte. Ob die Oberbürgermeisterin das Thema nun auf die Tagesordnung zur Stadtratssitzung am Donnerstag ( 28.05.09) nimmt, war gestern noch nicht entschieden. Nach unseren derzeitigen Informationen wird das Thema auch nicht auf die Tagesordnung gesetzt.- Im Augenblick ist die Mehrheit des Stadtrates Dresden für den Erhalt des Märchenschlosses! Wir bleiben dran!
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